Elektrosmog - Elektrostress

Das Wort "Elektrosmog" soll eine Strahlenbelastung beschreiben und vor gesundheitlicher Gefahr warnen. Elektrosmog entsteht, wenn Elektrizität produziert, transportiert oder verbraucht wird. 

Jedes Elektrogerät, Stromkabel, Steckdose, Lampe, Sendeantenne oder Funkturm verursacht neben den gewünschten Wirkungen auch viele unerwünschte Nebenwirkungen (Elektrostress) - also künstliche elektrische Felder und Wellen.Dazu gehören z. B.: 

  • elektrische und magnetische Wechselfelder
  • elektrische und magnetische Gleichfelder
  • sowie elektromagnetische Wellen

  Wissenschaftliche Arbeiten beweisen eine negative Wirkung auf Menschen und Tiere. Ein renommiertes Institut für Baubiologie veröffentlichte weltweit eine Zusammenfassung von Krankheitssymptomen, die vom "Elektrostress" ausgehen können. Dies sind: 

  • Anämie
  • Allergien
  • Asthma
  • Bluthochdruck
  • Leukämie
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Sehstörungen
  • Depressionen
  • Schwindelanfälle
  • Nervosität
  • Muskelverspannung
  • Nervenleiden
  • Rheuma
  • Schlafstörungen
  • Brechreiz
  • Hautausschlag
  • Herzrhythmus- und Kreislaufstörungen
  • Stoffwechsel- und Verdauungsstörungen, usw.

   Auch die Produktion des Hormons "Melatonin" kann reduziert werden und stellt somit einen Eingriff in das lebenswichtige Hormonsystem dar. 

 Meist wird durch eine "normale" Elektroinstallation, Planungsmängel, Überelektrifizierung, Metallteile, bestimmte Heizungs- Sanitär- und Haustechniken dieser Elektrostress in Wohnhäusern und Räumen erheblich gefördert, so dass man von hausgemachten Störfeldern sprechen kann. 

Wir messen, analysieren, beraten, planen oder sanieren auf Wunsch Ihr Zuhause. 


- ZUM WOHLE IHRER GESUNDHEIT -   


Maßnahmen gegen elektromagnetische Strahlung

Die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts eindringlich vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung, die beispielsweise durch WLAN-Netzwerke oder Mobiltelefone und ihre Masten ausgesendet wird. Diese Strahlung könnte eine Krise auslösen wie jene, die durch die Entdeckung der Gefahren von Asbest, Nikotin und bleihaltigem Benzin entstand. Der Bericht wurde von der Biolnitiative Working Group erstellt, die sich aus renommierten Wissenschaftlern sowie Gesundheits- und Policy-Experten zusammensetzt.
Die Biolnitiative Working Group hat festgestellt, dass die Sicherheitsmaßnahmen gegen elektromagnetische Strahlung viel zu nachlässig seien. Zudem kommt ein aktueller britischer Report zu dem Schluss, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Verwendung von Mobiltelefonen Krebs auslöst.
Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder weniger stark dieser Strahlung aus zusetzen.
Die EU-Agentur will die EU-Regierungen dazu bewegen, vorbeugende Maßnahmen hinsichtlich dieser schnell expandierenden neuen Technologie zu treffen. Die deutsche Regierung rät bereits jetzt davon ab, kabelloses Internet und Mobiltelefone zu nutzen.
Durch die schnelle Verbreitung elektromagnetischer Strahlung entstanden derart viele neue Quellen für elektromagnetische Felder, dass diese nun fast alle bewohnbaren Flächen der Erde überziehen. Das führt dazu, dass wir dieser Strahlung oft und in geballter Form ausgesetzt sind. Der wissenschaftliche Bericht fordert eine Änderung in der Art, mit der wir solche Technologien akzeptieren, testen und anwenden, um Gesundheitsprobleme globalen Ausmaßes zu verhindern.
 W + G 12/07 - Nr. 125


Bienen, Vögel und Menschen

Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog
Die Frage nach kausalen Einwirkungen und der biologischen Relevanz elektrischer und magnetischer Größen wird in der Regel gestellt, ohne zugleich nach der Beziehung zur Organisation des Lebens zu fragen. Doch man darf die eine Frage nicht von der anderen ablösen.
Welche Rolle spielen die elektrischen und magnetischen Felder für die Evolution und das Leben auf der Erde? Welche Rolle spielen sie für die individuelle Entwicklung und physiologische Ausstattung des Organismus? Jeder, der sich mit solchen Fragen beschäftigt, gelangt früher oder später zu der Erkenntnis:
Die elektrischen und magnetischen Felder unseres Planeten waren nicht nur vor allem Leben bereits existent, sondern sie haben die Evolution der Arten entscheidend mit gestaltet - im Wasser, auf dem Land und in der erdnahen Atmosphäre.
Die biologische Erfahrung lehrt, dass das Leben den umgebenden Energiepool sinnvoll zu seiner Entwicklung nutzt. Sinnvoll nicht nur deshalb, weil die aufgenommene Energie der Gewinnung von Information dient, die wiederum die Orientierung in der Umwelt ermöglicht.
Wenn Bienen und andere Insekten verschwinden, Vögel in ihrem bisherigen Lebensraum nicht mehr zu sehen sind und Menschen an unerklärlichen Funktionsstörungen leiden, so mag jedes für sich zunächst rätselhaft erscheinen. Doch die scheinbar unverbundenen Phänomene haben in Wahrheit einen gemeinsamen Auslöser. Eine von Menschen gemachte Technologie hat mit magnetischen, elektrischen und elektromagnetischen Sendern die natürlichen elektromagnetischen Energien und Kräfte an der Erdoberfläche grundlegend verändert, die Millionen Jahre hindurch als zentrale Steuergrößen der biologischen Evolution wirksam gewesen sind.
Wir sind von den Vorgängen aber nicht nur über die wirtschaftlichen Grundlagen betroffen. Vielmehr lässt sich nachweisen, dass sich Mechanismen der Beeinflussung, die an Bienen und Vögeln nachweisbar sind, ähnlich auch am menschlichen Organismus beobachten lassen. Eine flächendeckende unnatürliche Strahlung mit einer noch nie dagewesenen hohen Leistungsflussdichte schädigt in neuer Weise auch die menschliche Gesundheit.
Besinnt sich die Menschheit jedenfalls nicht beizeiten auf die Grundlagen ihrer Existenz, und schieben die politisch Verantwortlichen der in Gang geratenen Entwicklung keinen Riegel vor, sind Schädigungen der Gesundheit wie der wirtschaftlichen Grundlagen vorhersehbar.
 Dr. Ulrich WarnkeUniversität des Saarlandes Auszug aus: Bienen, Vögel und Menschensiehe Buchbesprechungen
 Tiere, die in ihrer Orientierung und Navigation innerhalb der Erdatmosphäre von den natürlichen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern abhängen, werden durch die weit stärkeren und sich ständig wandelnden künstlichen Felder technischen Ursprungs verwirrt und finden nicht mehr zu ihrem Heimatort zurück. Vermutlich wäre das den meisten Menschen egal, wenn es nicht auch eine der wichtigsten lnsektenarten beträfe: die Honigbiene. Denn sie ist nun einmal die unersetzbare Bedingung für den Fruchtansatz. Ohne Bienen auch keine ausreichende Obst-, Gemüse- und Nutzpflanzenernte.
 (W + G 3/08 - Nr. 126)


Das Mobiltelefon heizt Ihr Ohr auf

Es liegt die Vermutung nahe, dass manche Menschen, die zu Marathon-Telefonaten neigen, durch diese Dauerbelastung gesundheitlich sensibilisiert werden können - vor allem wenn sie bereits durch andere Dinge vorbelastet sind wie Chemikalien, Rauchen und Umweltbelastungen. Forscher spekulieren auch, dass Kinder, deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist, gefährdeter sind. Über eine Wirkung des Handys sind sich alle Experten jedoch einig: Sie heizen das Gewebe von Ohr, Schädelknochen und Hirn ein wenig auf. Das ist zwar nach Aussagen mancher Experten nicht mehr als eine Mütze es tut. Jedoch kommt Biologe Uwe Kullnick vom Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik anhand eigener Untersuchungen zu dem Schluss, dass die wärmemäßigen Effekte der Handys stärker wirken als vermutet.

Der aktuellste Ratschlag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) lautet deshalb: Verwenden Sie Handys mit möglichst geringer Strahlung. Dafür ist der so genannte SAR-Wert (für „spezifische Absorptionsrate") maßgeblich. Der Grenzwert liegt derzeit bei zwei Watt je Kilogramm Körpergewebe. Wie das BfS herausfand, liegen die SAR-Werte der gängigen Handys zwischen 0,1 und 1,94 Watt. Als besonders strahlungsarm gelten Mobiltelefone mit einem Wert von maximal 0,6 Watt. Diesen Wert erreichen derzeit jedoch nur rund 30 Prozent aller Handys.

Hier noch weitere Tipps zum richtigen Umgang mit dem Handy:
·         Wenn Sie im Auto telefonieren müssen, verwenden Sie eine Freisprechanlage, da hier der Abstand zwischen Handy und Antenne größer ist. Zudem dürfen Sie als Fahrer ja ohnehin nicht mehr mit einem Handy telefonieren. Lassen Sie sich am Auto eine Außenantenne installieren, wenn Sie häufig im Auto telefonieren.
·          Schicken Sie lieber eine SMS, um ein Telefonat zu vermeiden. Dabei bleibt Ihr Kopf dem Handy fern.
·          Schalten Sie das Handy aus, wenn Sie es nicht benutzen. Es sendet auch Strahlung aus, wenn es eingeschaltet in Ihrer Hand- oder Hosentasche steckt.
·          Schalten Sie Ihr Handy nachts aus. Lassen Sie es nicht eingeschaltet am Bett in der Nähe Ihres Kopfes liegen.
·          Eine kleine Stummelantenne belastet am stärksten. Ausziehbare Stabantennen strahlen weniger. Antennen, die im Gehäuse integriert sind, scheinen am günstigsten zu sein.
·          Schutzhüllen verringern die Einstrahlung am Kopf.

Auch die Wireless-LAN-Technik verbreitet sich derzeit in Windeseile. Der drahtlose Internetzugang ermöglicht es Ihnen, nahezu überall online zu gehen. Die Verbindung erfolgt über eine Basisstation, die mit hoher Leistung arbeitet. Je mehr Daten übertragen werden, umso höher die Leistung. Wenn Sie mit Ihrem PC oder Laptop über eine Wireless-LAN-Verbindung arbeiten, sollte die Basis-Station sich nicht an Ihrem Arbeitsplatz, sondern in einem separaten Raum befinden. Schalten Sie sie aus, wenn Sie sie nicht benötigen.

Sylvia Schneider, a
us Naturmedizin aktuell 11.03.09