Sicherheit im Haus für ältere Alleinlebende
Immer mehr Menschen leben allein. Besonders ältere Frauen leben häufig als Single. Viele sind verwitwet, andere sind geschieden oder haben weder Kinder noch einen Partner.
Alleinsein auf Dauer macht nicht nur traurig, es kann sich besonders im Alter auf mehrfache Weise fatal auswirken. Dem Einzelnen fehlt oftmals der Antrieb zu Unternehmungen und die Motivation, sich auf Herausforderungen des Alltags stetsneu einzustellen.
Ältere Menschen denken nicht gerne darüber nach, dass Seh-, Reflex- und Bewegungsfähigkeiten nachlassen und das Alter erhebliche Unfallgefahren birgt. Wer schlecht sieht oder sich, bedingt durch Schmerzen oder Schwäche, unsicher bewegt, stürzt leicht.
Knapp 90 Prozent aller tödlichen Stürze im Haushalt passieren Menschen, die älter sind als 65 Jahre. Selbst leichte Unfälle können für allein Lebende schwere Folgen haben. Gelingt es dem Betroffenen nach einem Sturz in der Wohnung nicht, allein aufzustehen, und etwa telefonisch Hilfe herbeizurufen, befindet er sich in einer prekären und gefährlichen Situation.
Wichtig ist, dass eine Vertrauensperson, die in der Nähe wohnt, einen Schlüssel zur Wohnung hat. Besonders ältere Menschen sollten mit anderen regelmäßigen Kontakt — auch telefonisch — vereinbaren.
Wer allein lebt, ist im Falle eines Unfalls auf fremde Hilfe angewiesen. Doch auch für die Genesungszeit nach einem Unfall gilt: Wer Freunde hat, dem geht es besser. Und wer nette Besuche, aufmunternde Worte und vielleicht ein paar Blumen bekommt, ist vielleicht schneller wie der „auf dem Damm“.
Die häufigsten Stolperfallen und wie man sie beheben kann
- Zu viele Möbel auf kleinem Raum
Vor jedem Möbel sollten 1.20 Meter Platz sein. Ist der Raum zu voll, wird sicheres Durchkommen schwierig.
Verzichten Sie auf das eine oder andere Möbelstück, auch wenn es zunächst schwer fällt.
- Rutschpartie im Badezimmer
Bringen Sie Haltegriffe in Dusche und Badewanne und in der Nähe der Toilette an.
Legen Sie eine Anti-Rutsch-Matte in die Dusche oder die Badewanne.
- Nachts schnell raus — und das im Dunkeln
Besser als diffuse Nachtlichter sind fest montierte Leuchten, die so angebracht sind, dass das Licht nicht blendet.
- Rutschfeste Hausschuhe
Hausschuhe sollten flach sein, eine Profilsohle haben und dem Fuß einen festen Halt bieten, vor allem an der Ferse. Ersetzen Sie abgetragene Schuhe rechtzeitig.
- Sichere Treppen
Treppen sind kein Lagerplatz für Getränkekästen, Taschen oder Tüten.
Gehen Sie nie mit zu schweren Taschen oder in Eile die Stufen hinauf oder hinunter.
Sichern Sie Treppenstufen mit rutschfesten Belägen, z.B. Teppichboden oder Gummistreifen auf Steinstufen.
Achten Sie auf gut beleuchtete Treppen (Lichtschalter oben und unten).
- Teppiche und Läufer
Entfernen Sie lose Teppiche und Läufer, da sie immer eine Stolperfalle sein können.
Wer das nicht möchte, sollte lose Teppiche und Läufer mit beidseitig klebenden Anti-Rutsch-Belägen sichern.
Sichern Sie auf jeden Fall hoch stehende Ecken mit beidseitig klebenden Belägen.
- Türschwellen
Entfernen Sie Türschwellen, wenn immer es möglich ist. Wenn das nicht geht, dann streichen Sie die Schwellen mit einer Farbe, die sich vom umgebenden Fußboden deutlich abhebt.
- Ein Stuhl ist keine Aufstiegshilfe
Bewahren Sie Tritte und Leitern so auf, dass sie schnell erreichbar sind (also nicht im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden).
Ersetzen Sie beschädigte Leitern umgehend durch neue. Achten Sie dabei auf das GS-Zeichen (steht für „Geprüfte Sicherheit“)
- Verlängerungsschnüre und Telefonkabel
Achten Sie darauf, dass Verlängerungskabel nicht im Zimmer liegen. Sie sollten möglichst an der Wand entlang verlegt sein oder mit Paketklebeband auf dem Zimmerboden angebracht werden. Besser sind zusätzlich installierte Steckdosen.
Quelle: W+G 06.08 Nr. 127
(Viele Hilfsorganisationen bieten den so genannten „Hausnotruf“ an, Fragen Sie einfach bei einer solchen Organisation nach!)
Schlafplatzmessungen
Der Mensch verbringt etwa 30% seines Lebens mit Schlafen.
Von alters her wurde der Schlaf als Zustand eines allgemeinen Absinkens betrachtet, als Periode des Ausruhens.
Man weiß heute, dass nicht alle Körperfunktionen ihre Aktivitäten gleichmäßig absenken, sondern ein sehr gut geregelter Steuerungsmechanismus der einzelnen Funktionen aufeinander abstimmt.
Der Schlaf tritt fast überall im Tierreich auf, sogar im Pflanzenbereich zeigt sich ein Wechsel von Aktivität und Inaktivität. Ein guter Schlaf ist lebenswichtig für unsere körperliche und seelische Leistungsfähigkeit. Schlechter Schlaf wird als krankmachend und schädlich angesehen.
Ob der Schlaf gut oder schlecht ist kann man nicht immer feststellen. Viele wissen, dass sie schlecht schlafen und morgens nicht erholt aufstehen. Man kann sich aber an negative Einflüsse während des Schlafens gewöhnt haben und schläft einfach durch.
Die Krankheit die aus solch einer Belastung resultiert wird aber nicht mit dem Bettplatz und den Umständen der nächtlichen Schlafphase in Verbindung gebracht, nach dem Motto "ich schlafe doch gut".
Aber war der Schlaf auch wirklich erholsam und unbeeinflusst? Konnte sich das Immunsystem während des Schlafens regenerieren?
Diese Fragen kann eine Schlafplatzmessung beantworten.
Wir messen, analysieren, beraten, planen oder sanieren auf Wunsch Ihr Zuhause.
- ZUM WOHLE IHRER GESUNDHEIT -

