Raumklima
Behaglichkeit in Räumen wird beeinflusst durch die Raum- und Oberflächentemperatur, Reinheit der Raumluft, Sauerstoffgehalt und Luftfeuchtigkeit, Ambiente und durch die Akustik.
Der Smog in Wohnungen ist dabei oft häufiger und gefährlicher als außen. Bis zu 4000 verschiedene chemische Verbindungen sind in einem normalen Haus durchaus zu finden, hervorgerufen durch:
- Dämpfe von Kosmetika, Wasch- und Putzmitteln
- Hausstäube und Allergene durch Haustiere
- Ausdünstungen von Textilien, Klebern, Anstrichen,
- Baumaterialien, Möbeln und Bodenbeläge usw.
Moderne Bauweise weist zwar durch verbesserte Fugendichtigkeit beträchtliche Energieeinsparung auf. Jedoch, dichte Fenster gewährleisten nicht den notwendigen Luftwechsel, der für das Wohlbefinden und der Feuchtigkeitsabfuhr erforderlich ist.
Die Folge: Steigende Werte von CO 2 - Gehalt, Temperaturen und Luftfeuchte. Diese Anfeuchtung innerhalb der Räume führt schnell zu Müdigkeit, Konzentrations- und Leistungsverlust, verursachen Kreislaufbeschwerden und mindern das Befinden. Auch die Bildung von Schimmelpilzen, Milben und unliebsamen Mikroorganismen wird gefördert und es kann zu unangenehmen Gerüchen kommen.
Die Bausubstanz ist gefährdet, der Wohnwert sinkt, die Gesundheit wird angegriffen. Jeder Fünfte leidet an einer allergischen Erkrankung, Tendenz steigend.
Oft sind häusliche Emissionen daran schuld, die das Raumklima vergiften.
Als Ziel gilt:
- rundherum gesundes Wohnklima schaffen
- Schadstoffe abbauen - Heizenergie einsparen
- Feuchtigkeit regulieren - Bausubstanz erhalten
Viele wollen diese Tatsachen nicht wahr haben und gefährden sich täglich. Wir können Ihnen helfen mit Beratung, labortechnischen Analysen und moderner Technik.
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- ZUM WOHLE IHRER GESUNDHEIT -
Hausstaubmilbe und Schimmelpilz

Schimmelpilz
Hausstaubmilbe stark vergrößert
Tabakrauchen und die Folgen
Das Rauchen war in verschiedenen altamerikanischen Kulturen schon lange üblich und wurde dort in erster Linie rituell betrieben. Älteste Darstellungen rauchender Maya-Priester sind von 500-600 v.Chr. bekannt. Nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus tauchten 1497 erste Berichte über die Tabakpflanze in Europa auf.
Bald war das Rauchen so verbreitet, dass Zar Michael Romanow den Tabakkonsum im 16./17. Jahrhundert mit Strafen wie Verbannung, Exkommunikation und Hinrichtung zu bekämpfen versuchte. Ab dem frühen 19. Jahrhundert war das Rauchen weitgehend akzeptiert und galt als Mittel zum Ausdruck von gesellschaftlichem Rang, Gelassenheit und Überlegenheit. Seitdem die gesundheitsschädlichen Folgen des Aktiv- und des Passivrauchens durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt sind, hat sich die allgemeine Einschätzung des Rauchens jedoch stark zum Negativen hin gewendet.
Schadstoffe im Tabakrauch
Die Schadstoff-Aufnahme beim Rauchen ist enorm: Wer täglich 20 Zigaretten raucht, und das 20 Jahre lang, nimmt mit seiner Lunge jährlich sechs kg Rauchstaub und eine Tasse Teer auf. Diese Art von Rauchvergiftung verkürzt die Lebensdauer — statistisch gesehen — um sechs Jahre.
Risikofaktoren
Das Einatmen von Tabakrauch ist unter anderem ein gesicherter Risikofaktor für verschiedene Arten von Krebs, meist an einer oder mehreren Stationen des als Raucherstraße bezeichneten Weges, den der Rauch durch den Körper geht: Rachen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Lungen-, Magen-, Nieren-, Blasenkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Leberzirrhose, Magen-Darm-Geschwüre, Immunschwäche, verzögerte Wundheilung u.v.a. Das in der Regel unfreiwillige Passivrauchen verursacht identische Symptome und Krankheiten.
Radioaktivität in der Tabakpflanze
Eine weitere Gefahr für die Gesundheit geht von radioaktiven Stoffen aus, die im Zigarettenrauch enthalten sind. Die Blätter der Tabakpflanze besitzen Trichome mit einer Struktur, die mit Schwermetallen besetzte Staubteilchen besonders gut aus der Luft herausfiltern. Unter diesen Schwermetallen befinden sich auch radioaktive. Die jährliche Strahlenbelastung beim Rauchen von 30 Zigaretten pro Tag entspricht etwa 250 Röntgenvorgängen.
Feinstaub und Formaldehyd
Durch Zigarettenrauchen entsteht außerdem Feinstaub, der besonders in geschlossenen Räumen eine hohe Konzentration erreichen kann. Da dieser Feinstaub als krebserregend gilt, geht von ihm eine besondere Gesundheitsgefährdung aus. Beim Rauchen von Filterzigaretten werden feinste Staubparktikeln aus dem Filter mitinhaliert. Auch das Umweltgift Formaldehyd ist ein wesentlicher Bestandteil des Rauches.
Raucher-Kinder
Auch eine Risikoerhöhung für genetische Abweichungen ist mittlerweile nachgewiesen. Die Fehlbildungsrate steigt mit dem Zigarettenrauchen von Mutter und Vater über den Durchschnitt. Erwiesen ist auch die erhöhte Anfälligkeit der Kinder rauchender Mütter für Allergie-, Bronchitis- und Asthmaerkrankungen sowie für Mittelohrentzündungen. Im Schulalter sind Kinder aus Raucherhaushalten häufiger übergewichtig und verhaltensauffällig (Konzentrationsschwäche, Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität, Impulsivität, Aggressivität). Je früher ein Jugendlicher das Rauchen beginnt, desto größer ist das Risiko eines frühen Todes. In Deutschland liegt der Anteil der jugendlichen Raucher bei etwa 30 Prozent.
Lebt es sich als Nichtraucher besser?
Die Luft in Innenräumen ist oft stärker mit Schadstoffen belastet als außen. Neben Baustoffen, Farben, Lacken, Möbeln, Klebstoffen, Lösemitteln und Weichmachern ist die häufigste Ursache Tabakrauch. Raucherhaushalte weisen gegenüber Nichtraucherhaushalten eine um den Faktor 3 höhere Toxizität auf. Ohne Qualm würde das Leben anders verlaufen:
• Rauchfrei genießen Sie Ihr Leben länger und gesünder
• Rauchfreie Familien leben gesünder und glücklicher miteinander
• Sie stehen nicht mehr unter ständigem Beschaffungszwang
• Sie haben ihren festen Willen und ihr Durchsetzungsvermögen bewiesen
• Sie sparen Geld
• Sie sehen besser aus, riechen besser und haben einen frischeren Atem.
Es ist gut und richtig, dass das Rauchen mittlerweile in Deutschland vielfach verboten worden ist.
Wer aufhören will zu rauchen, muss vor allem den Willen haben, nicht mehr zu rauchen. Hilfe finden Sie im Internet unter der kostenlosen Gemeinschaft
Monika Wiucha
Nichtraucher.de
Quelle W + G 3/08

