Pellet- und Hackschnitzelheizungen

       In den letzten 30 Jahren haben Öl- und Gaszentralheizungen den Heizkesselmarkt dominiert und sind heute aus den meisten Ein- und Zweifamilienhäusern nicht mehr wegzudenken. Lange Zeit schien diese beiden Brennstoffe unersetzlich zu sein. Inzwischen hat sich die Heizkessellandschaft entscheidend verändert, den ein neuer Brennstoff aus heimischem Holz, der in Skandinavien, USA und Österreich bereits weite Verbreitung findet, hat auch in Deutschland den Markt erobert. Gemeint sind hier Holzpellets, kleine kompakte Presslinge mit einer exakt definierten Form. Der Energiegehalt von 2 kg Holzpellets entspricht etwa einem Liter Öl, bei einem Einfamilienhaus würden die Holzpellets in einem Kellerraum von 2 x 2 m Platz finden. Auch ein umgerüstetes Heizöllager, ein einfacher Holzverschlag oder ein Sacksilo wären geeignet. 
Pelletesheizungen bieten den gleichen Komfort wie Öl- oder Gaszentralheizungen mit dem Vorteil, dass es im Haus keinen Öl- oder Gasgeruch gibt. Vom Schutz für die Umwelt ganz zu schweigen, denn sollte ein Pelletsbehälter undicht werden besteht keine Gefahr für das Grundwasser.  

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